Basaltfasern

Basaltfasern sind dünne Fasern aus Lavagestein. Der Faserdurchmesser beträgt üblicherweise zwischen 17 und 21 Mikrometern. Im Gegensatz zu den chemisch ähnlichen Glasfasern werden die Fasern ohne chemische Einzelkomponenten aus reinem Lavagestein durch Aufschmelzen auf ca. 1450 Grad und anschließendem Pressen durch sehr feine Platindüsen hergestellt. Die technischen Eigenschaften sind in vielen Bereichen besser als bei E-Glasfasern oder AR-Glasfasern, z.B. betreffend
die um 150 Grad höhere Temperaturfestigkeit im Vergleich zu E-Glasfasern.

Basaltfasern sind nachhaltig und sortenrein.

Der Energieverbrauch von Basaltfasern ist um mehr als 80% niedriger als der von Carbonfasern und um 30% niedriger als E-Glasfasern. In Beton sind sie vollständig rezyklierbar.

Basaltfasern sind stark.

Die Fasern sind vollständig amorph und haben daher im Gegensatz zu Carbonfasern neben der hohen Zugfestigkeit auch eine sehr hohe Druckfestigkeit.
Die Zugfestigkeit ist mit > 3.000 MPa 6 mal höher als bei Baustahl mit 500 MPa.

Basaltfasern sind robust.

Basaltfasern besitzen eine sehr gute chemische Beständigkeit gegen starke Säuren und Laugen sowie gegen Lösungsmittel.
Selbstverständlich ist das Material von Natur aus inert gegenüber Korrosion, UV-Strahlung und biologischen Einwirkungen.